Neuerung §10 im Jugendschutzgesetz

Der Bundestag schließt eine Gesetzeslücke, seit dem 1. April sind Änderungen im Jugendschutzgesetz in Kraft getreten, die den Verkauf von E-Zigaretten und Shishas an Kinder und Jugendliche untersagen. Bislang hat das Jugendschutzgesetz den Verkauf elektronischer Zigaretten und Shishas nicht mit abgedeckt, der Grund dafür war bisher, dass E-Zigaretten und E-Shishas keinen Tabak enthalten.

 Laut Studien haben aber die meisten 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal eine E-Zigarette oder E-Shisha probiert.

In E-Shishas, E-Zigaretten und Shishas to go werden nikotinhaltige und nicht nikotinhaltige Flüssigkeiten verdampft die ebenfalls Krebs oder Atemwegserkrankungen auslösen können. „Geschmacksrichtungen wie Schokolade oder Himbeere verharmlosen Zigaretten, zudem würde die Reizschwelle, auf normale Zigaretten umzusteigen, gesenkt.“ Das Verkaufsverbot für Gewerbetreibende deckt auch den Versandhandel ab und verbietet Arbeitgebern, Tabakwaren, E-Zigaretten oder E-Shishas an Jugendliche weiterzugeben.

 

Jugendschutzgesetz (JuSchG)

§ 10 Rauchen in der Öffentlichkeit, Tabakwaren

http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__10.html

 


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Alex